Bei Hutter & Helden nutzen wir Storytelling Methoden, um die Botschaften und Werte unserer Kunden für die breite Masse zugänglich zu machen und ihre Produkte zielgruppengerecht zu bewerben. Das Wissen, das wir über die Jahre als Storytelling Agentur gesammelt haben, teilen wir in unserer Mehrwert-Kategorie.
Storytelling: Definition
Storytelling: die Dramaturgie dieser Erzählmethode
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Die Werbeclips der aktuellen Kampagne zeigen Athletinnen und Athleten aus marginalisierten Gruppen, die Zweifel, Rückschläge und gesellschaftliche Hürden überwinden. Die beindruckenden Bilder und eine Stimme aus dem Off zeigen, wie viel im Leistungssport auf dem Spiel steht und was die Helden der Geschichte zu verlieren haben, sollten sie scheitern. Es werden Gefühle von Aufregung und Angst vermittelt, mit denen sich jeder von uns auf die eine oder andere Art identifizieren kann. Aufgelöst wird der Konflikt mit der Frage „Aber was, wenn es klappt?“. Uns wird vor Augen geführt, dass es sich lohnt, etwas zu riskieren, damit wir unsere Ziele erreichen können – und dass die Marke Nike genau der Partner ist, den wir dafür an unserer Seite brauchen. Dieses Beispiel macht deutlich, wie wirkungsvoll visuelles Storytelling sein kann, wenn es bei der Zielgruppe echte Emotionen weckt.
Storytelling – eine reine Marketingerfindung?
Storytelling beeinflusst die Art, wie wir Emotionen verarbeiten, welche Informationen wir aufnehmen und wie wir soziale Interaktionen gestalten. Darum kommt an diesem Thema kein Mensch und kein Unternehmen vorbei.
Die Methode des Storytelling: Bedeutung – Was meint Storytelling eigentlich?
Was sagt die Forschung zum Thema Storytelling als Methode: Fakten oder Emotionen?

Während Fakten den rationalen Teil unseres Gehirns ansprechen und schnell wieder herausgefiltert werden, aktivieren Geschichten, die Bilder und Emotionen erzeugen, mehrere Hirnareale gleichzeitig und das Wissen bleibt erhalten. So wird Kommunikation also „gehirngerecht“.
Wie gut das Prinzip funktioniert, zeigen Sagen, die sich Menschen seit Anbeginn der Zeit erzählen und die bis heute in unseren Köpfen verankert sind. So kennen wir auch jetzt noch Geschichten über die Helden der griechischen Mythologie. Mittlerweile wurde die Methode vielfach empirisch untersucht und besonders Storytelling im Unternehmen und im Marketing gilt als sehr wirkungsvoll. Doch auch in der Gestaltung unseres Alltags spielt es eine große Rolle.
Storytelling, die Methode im Alltag
Beispiele für Storytelling-Methoden im Alltag sind:
Storytelling im professionellen Kontext
Ziele können sein,
Häufig wird Storytelling im Marketing und in der Werbung eingesetzt – zum Beispiel um den Nutzen von Produkten mithilfe von Geschichten erlebbar zu machen. Doch auch in der Pädagogik, im Wissensmanagement, in der Unternehmenskommunikation, im Journalismus, in der Politik und in zahlreichen anderen Branchen und Bereichen finden narrative Methoden Anwendung.
Verbindung & Selbstwahrnehmung: Warum ist die Methode des Storytelling wichtig?
Gute Geschichten erzeugen Empathie, emotionale Resonanz und Vertrauen. Sie helfen uns, Informationen in Erinnerung zu behalten wie auch bei der Entwicklung von Einstellungen und Werten. Nicht zuletzt bestimmen sie unsere inneren Narrative sowie unser Selbstbild und erlauben Reflexion.
Auch Storytelling in der Kommunikation mit unserem sozialen Umfeld hat eine wichtige Funktion. Geschichten transportieren gemeinsame Werte und unausgesprochene gesellschaftliche Regeln. Emotionen erzeugen Empathie: Durch das Teilen von Erfahrungen werden Verbindungen geschaffen und Perspektivwechsel angeregt. Diese erleichtern es Menschen, alltägliche Konflikte zu verstehen und zu lösen.
Ob wir kaufen oder verkaufen, agieren oder reagieren, Geschichten erzählen oder lesen, einen Streit führen oder schlichten: Wir müssen Storytelling verstehen, um unsere Umwelt und unser Denken, Fühlen und Handeln verstehen zu können.
Wie lerne ich Storytelling? Storytelling Grundlagen

Wirkungsvolle Geschichten zu erzählen ist kein angeborenes Talent, sondern eine Methode, die jeder erlernen kann. Obwohl ein gelungenes Storytelling von Spannung, Emotionen und Veränderung lebt, folgen die benötigten Elemente meist einem einfachen Muster:
Der Drei-Akt-Struktur mit Anfang, Mitte und Ende.
– Schilderung der Rahmenbedingungen der Geschichte
– Beantwortung der W-Fragen: Wer ist beteiligt? Was geschieht in der Geschichte? Wann (Zeitpunkt/Epoche) spielt sie sich ab? Wo finden die Ereignisse statt? Wie läuft die Handlung ab? Warum geschieht es?
– Konflikt, den der oder die Helden bewältigen müssen, zeichnet sich ab
– Dramatischer Siedepunkt der Geschichte
– Konfrontation des Konflikts
– Abbau des Konflikts bzw. Lösung des Problems
– Schicksal des oder der Helden wendet sich (häufig zum Guten)
– Ende des Konflikts
Wichtig ist, dass auch bei Storytelling im Marketing oder in der Unternehmenskommunikation keine Produkte, sondern Helden im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Um Emotionen aufbauen zu können, braucht es nämlich Identifikationsfiguren.Und Menschen identifizieren sich nun mal mit Menschen – nicht mit Produkten. Nur so erlauben wir es unserer Zielgruppe, die zuhört, liest oder zusieht, mental in die Geschichte einzutauchen, ihre Botschaften zu verstehen und diese langfristig im Gedächtnis zu speichern.
So geht die Methode Storytelling: narratives Arbeiten Schritt für Schritt
– Überlege dir zuerst, wer deine Zielgruppe ist.
– Was soll die Geschichte bei deinem Gegenüber bewirken? Möchtest du informieren, überzeugen oder unterhalten?
– Lege klare Botschaften fest, die deine Erzählung transportieren soll.
– Jede Geschichte braucht eine Heldenfigur, mit der sich die Zielgruppe identifizieren kann. Wer steht im Mittelpunkt deiner Geschichte?
– Der Protagonist kannst du selbst sein, eine Person des öffentlichen Lebens, eine fiktive Figur, ein Kunde oder ein ganzes Team.
Lege fest, welchem Problem sich deine Hauptfigur stellen muss.
– Bestimme ein Medium, über das deine Geschichte ausgespielt werden soll. Auf welchem Weg möchtest du sie erzählen – zum Beispiel in einer Rede, in einem Werbeclip auf Instagram oder in einem Verkaufsgespräch?
– Storyboarding: Wende die oben geschilderte Struktur auf deine Geschichte an und verwandle sie so in eine Heldenreise.
Jetzt ist es Zeit, die Details deiner Geschichte auszuarbeiten: Baue Nebenfiguren, Beispiele und Szenen ein, die es dir erlauben, konkret, anschaulich und spannend zu erzählen.
– Der Teufel liegt im Detail: Nimm dir ausreichend Zeit, um deine Geschichte mit anderen gelungenen Storytelling-Beispielen zu vergleichen.
– Teste ihre Wirkung bei Personen, die zum ersten Mal damit in Berührung kommen.
– Trial and Error: Überarbeite sie so lange, bis du vollends zufrieden bist und genau die Botschaften bei deinem Gegenüber ankommen, die du senden möchtest.